Agnes: Es hat sich gelohnt so lange zu leben

Macher*in: Astrid Schomäcker, Helmuth Bauer und Agnes Bartha, Berlin
Alter: 17, 62 und 80 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 45:00 Minuten, S-VHS
Genre: Porträt / Biografie

Im Wettbewerb 2005:
3. Preis (400 Euro)

Inhalt:
Ein junges Filmteam trifft in Budapest zwei ehemalige Zwangsarbeiterinnen. Eine Begegnung mit Folgen: Noch im Herbst des gleichen Jahres suchen die Jugendlichen gemeinsam mit Agnes Bartha das damalige Frauen-KZ Ravensbrück auf, wohin sie zusammen mit ihrer Freundin deportiert wurde. Ein Film, der davon erzählt, dass die heutige Jugend zwar mit einer Aufgabe, aber nicht mit Schuld belegt ist.

Jurybegründung:
Deutsche Jugendliche treffen die ehemalige Zwangsarbeiterin Agnes Bartha: eine faszinierende Persönlichkeit und Zeitzeugin, die sich immer wieder in den Dienst der Aufklärung stellt, ohne anzuklagen. Trotz ihres schweren Schicksals ist Agnes eine lebensbejahende Frau. Die Filmemacher stellen sie in den Fokus ihrer Dokumentation und besuchen mit ihr das ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück. Der Film zeigt den lebendigen Dialog zwischen Jung und Alt sowie einen ökumenisch geprägten Ansatz der Begegnung zwischen den Religionen und Nationen. Ein positiver, medialer Ansatz zu einem wichtigen Thema, bei dem die Jugendlichen auch wesentlich am Schnitt, den Texten und der musikalischen Untermalung beteiligt waren. Eine filmische Begegnung von Vergangenheit und Zukunft, von Deutschen und Ungarn, vom Verzeihen und Verantwortung und von Jung und Alt.

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