Frau Senf, die Tür, der Zucker

Macher*in: Stefan Otto, Johanna Penski, Berlin
Alter: 24 + 76 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 15:00 Minuten, Mini DV
Genre: Spielfilm

Im Wettbewerb 2003:
Hauptpreis (1000 Euro)

Inhalt:
Jeder im Mietshaus kennt Frau Senf, eine alte Frau, die gerne viel erzählt. Niemand kann ihr den Wunsch abschlagen, von Zeit zu Zeit ein Päckchen Zucker mitzubringen.

Jurybegründung:
Der Film „Frau Senf, die Tür, der Zucker“ ist eine gelungene Inszenierung über die Einsamkeit alter Menschen. Der Wunsch von Frau Senf nach Zucker steht dabei sinnbildlich für ihre Sehnsucht nach Kommunikation, die in Form von kurzen Gesprächen im Hausflur stattfindet. Der Film thematisiert das gleichgültige Nebeneinander, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, und besticht durch gelungene Kameraeinstellungen. Die leichte, optimistische Hintergrundmusik setzt einen guten dramaturgischen Kontrapunkt und lässt die Zuschauer bis zuletzt auf ein gutes Ende hoffen.

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