alt und jung – hannover filmt queer

Macher*in: Gruppe „hannover filmt queer“, Isabel Rodde und Andreas Buhr, Hannover
Alter: 19-68 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 58:00 Minuten, DVD
Genre: Dokumentarfilm

Im Wettbewerb 2005:
Hauptpreis (1000 Euro)

Inhalt:
Sechs Kurzfilme, entstanden im Rahmen von zwei Wochenendworkshops mit jungen sowie alten Lesben und Schwulen: Zauberkugel (Zeitreise) - Generation Ghettos - Noch zu früh ... - 2 Lesbenporträts Jung und Alt - Welcome to Tomorrow.

Jurybegründung:
Der Gruppe „hannover filmt queer“ gelingt mit ihren sechs Kurzfilmen ein bunter Themen- und Bilderbogen zur Situation von Schwulen und Lesben. In den beiden Lesbenporträts gewähren eine junge und eine ältere Frau intime Einblicke in ihr Leben. Selbstbewusst reflektieren sie ihre jetzige Situation und die Probleme, die sie oder ihre Umwelt mit ihrer Homosexualität haben. Im Generationenvergleich werden durch die intensiven Interviews gesellschaftliche Veränderungen deutlich. Eine Vorstellung vom Spaßfaktor des Workshops geben die Videoclips „Zauberkugel“ und „Welcome to Tomorrow“. Auch hier ist der Jung-Alt-Aspekt immer gegenwärtig: Nicht nur das Altersspektrum (19-68 Jahre) belegt das, sondern auch die Auswahl der Themen. Da machen sich z.B. in „Generation Ghetto“ die Filmemacher auf den Weg in die unterschiedlichen Szenen, thematisieren den schwulen Jugendlichkeitswahn und fragen nach den Begegnungen zwischen den Generationen. Ganz egal, in welchem Genre sie sich bewegen – ob Videoclip, Reportage oder Inszenierung – die Authentizität ist immer deutlich spürbar. Ein offener und mutiger Film über den Alltag und die Wünsche junger und alter Lesben und Schwulen.

 


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Stichwort: Gesellschaft