DADDY

Macher*in: Ella Knorz, München
Alter: 23 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 11:13 Minuten
Genre: Spielfilm

Im Wettbewerb 2024:
Auszeichnung GÜ (500 Euro)

Inhalt:
Alsie ist nervös. Sie wartet auf Besuch.

Jurybegründung:
Ella Knorz studiert an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. In der Zeit der Pandemie hat sie erfahren, wie es ist, isoliert und einsam zuhause zu sitzen und nicht mehr in die Welt hinausgehen zu können. So entwickelte sich der Stoff für diesen Film um einen Miet-Vater, um die Sehnsucht nach Nähe sowie der Unmöglichkeit dieser Nähe vor dem Hintergrund von Geschäftemacherei und allgemeiner Sprachlosigkeit. Die Sehnsucht nach Menschlichkeit und einer Ersatz-Vaterfigur findet ihre metaphorische Entsprechung in einem verstopften Abflussrohr, das der zwar nicht perfekte, aber dennoch einfühlsame Leih-Vater zu reparieren sucht, bevor er auf dem Sofa müde einschläft. Ein „Wahnsinns-Plot“ über eine subtil und mit viel Humor erzählte Vater-Tochter-Beziehung, die obendrein noch sehr gut gespielt und inszeniert ist.

 

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