Durch den Vorhang

Macher: Arkadij Khaet, Ludwigsburg
Alter: 25 Jahre
Kategorie: „Generationenübergreifend“
Länge: 27:00 Minuten
Genre: Spielfilm

Im Wettbewerb 2017:
Auszeichnung Generationenübergreifend (500 Euro)

Inhalt:
Toms Klassenreise nach Israel, die der Erinnerungsarbeit an den Holocaust dienen soll, endet im Krankenhaus. Seine Wut auf das fremde Land schwindet, als ihm eine sterbende Patientin hinter dem Vorhang ein Geheimnis anvertraut.

Jurybegründung:
Wo dieser Film spielt und was Gegenwart oder Vergangenheit ist, klärt sich erst später auf. Auch einen Sympathieträger in den beiden auf kunstvolle Weise miteinander verbundenen Handlungssträngen wird man lange Zeit vergeblich suchen. Doch mit dieser dramaturgisch ungewöhnlichen Herangehensweise, die von grandiosen Schauspielern und Charakteren getragen wird, mit glänzenden Dialogen aufwartet und selbst in der Musikauswahl von künstlerischem Gespür und handwerklichem Können zeugt, gelingt es dem Film, gängige Klischees zu unterlaufen. Schließlich geht es um den schwierigen Umgang der heutigen Generation in Israel und Deutschland mit dem Holocaust und um die Generation der letzten Überlebenden, die ihre Geheimnisse bald mit ins Grab nehmen. Der Filmstudent Arkadij Khaet hat dies „Durch den Vorhang“ erzählt – und zwar sehr präzise und auf filmisch beeindruckende Weise.

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